In der Kallißer Heide liegt an einem bestens zu fahrenden asphaltierten Radweg der Fritz-Reuterstein der am 20. September 1885 errichtet wurde. Hier befindet sich ebenfalls ein schöner Rastplatz sowie eine Infotafel die über Leben und Wirken des Mecklenburger Heimatdichters informiert. Überhaupt ist dieser Abschnitt der geschützt durch ein Waldgebiet verläuft einer der schönsten der ganzen Tour. In Neu Göhren queren wir die Müritz-Elde Wasserstraße. Die 184 Kilometer lange Wasserstraße weist zahlreiche Schleusen und Brücken auf. Das 'Silberne Band' durchquert Mecklenburg-Vorpommern von Nordosten nach Südwesten bei einem Höhenunterschied von 49 Metern. In Malliß liegt ein kleiner Badeplatz direkt am Weg. Hier treffen Sie dann auch auf die einzige nennenswerte, immerhin einige hundert Meter lange Steigung bevor Sie den eigentlichen Hauptort erreichen. In Karenz können Sie dafür eine rauschende Abfahrt bis zum Ortsende genießen. Die Strecke zwischen Bresegard und Glaisin kann auch schon einmal etwas mehr Straßenverkehr aufweisen, hier wäre ein Radweg durchaus wünschenswert. In Glaisin können Sie sich auch im Ort in Richtung Hornkaten halten. Diese Strecke führt an eine Querstraße an der Sie sich nach links orientieren. An der Hauptstraße fahren Sie
bis nach Ludwigslust auf allerbesten parallel zur Straße verlaufenden Radwegen. Sollte der in dieser Gegend häufig auffrischende norddeutsche Wind einmal nicht den Vorwärtsdrang bremsen erreichen Sie recht schnell das Ziel unserer Tour das Barockschloss in Ludwigslust.
Herzog Friedrich von Mecklenburg-Schwerin ließ 1772-1776 das neue Schloss als Mittelpunkt der spätbarocken Stadtanlage von Ludwigslust errichten. Der einst geometrisch angelegte Schlossgarten wurde Mitte des 19. Jahrhunderts unter Einbeziehung barocker Elemente wie Alleen, Kaskaden, Kanäle und Wassersprünge durch den Gartengestalter Peter Joseph Lenné im landschaftlichen Stil erweitert.
Fazit: eine Tour die hinsichtlich Beschilderung und Wegbeschaffenheit nur wenig Wünsche offenläßt, leider gibt es aber auch kaum längere autofreie Abschnitte.
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